Computer Vision · Bilddaten

Synthetische Bilddaten für Computer Vision

Coresynthetics erzeugt synthetische Bilddatensätze, mit denen Ihr Computer-Vision-Team Modelle trainiert, ohne einen einzigen Tag in der echten Welt zu fotografieren. Wir bauen Szenen mit kontrollierter Beleuchtung, Wetterlage und Kameraposition, rendern sie auf unserem Cluster und liefern die Annotationen gleich mit.

Was Sie bekommen

Bilder, die es nie geben musste

Ein Modell für die Inspektion von Windkraftanlagen braucht tausende Aufnahmen von Rost an Schweißnähten. Ein Modell für Lagergassen braucht Paletten in jeder denkbaren Schieflage. Coresynthetics baut diese Welten in 3D nach, rendert sie und liefert Ihnen Bilder mit exakten Bounding-Boxen, Segmentierungsmasken und Tiefenkarten dazu.

Sie erhalten Rohdaten als PNG-Frames plus JSON- oder YOLO-Annotationen. Auf Wunsch schneiden wir Trainings-, Validierungs- und Testsplits vor, damit Ihr Team sofort mit dem Training beginnen kann, statt erst eine Woche Daten zu sortieren.

18.400
gerenderte Szenen pro Woche
97,3 %
Label-Genauigkeit nach interner Doppelprüfung
26
Kameramodelle in unserer Asset-Bibliothek
1 : 4.900
Aufwandsverhältnis zu einem echten Drehtag
A/01

Kontrollierte Störungen

Regen, Nebel, Lens Flares, Rollverschluss und Sensorrauschen lassen wir gezielt über die Szene laufen, damit Ihr Modell nicht an echten Wettertagen scheitert.

A/02

Regionale Vielfalt

Kennzeichen, Schilder, Uniformen und Fahrzeugmodelle passen wir an Ihr Einsatzland an, statt mitteleuropäische Beispiele zu recyceln.

A/03

Reproduzierbare Seeds

Jede Szene kommt mit festem Seed und Generatorversion, damit Sie denselben Datensatz in vier Monaten exakt erneut rendern können.

A/04

Edge-Case-Katalog

Vor dem Rendern legen wir gemeinsam eine Liste der Fälle an, an denen Ihre bisherigen Modelle gescheitert sind. Diese Fälle bekommen eigene Renderläufe.

Erfahrung

Zehn Jahre Renderpipeline

Coresynthetics arbeitet seit 2015 an Prozeduralisierung und Rendering. Für einen Hersteller von Landmaschinen haben wir Ernteszenen gebaut, für einen Bahnbetreiber Oberleitungen und Bahnsteigkanten, für ein Lagerlogistik-Unternehmen Palettenstapel in vier verschiedenen Regalsystemen.

Unser Team kommt aus Visual Effects, Vermessung und maschinellem Lernen. Diese Mischung hilft: Die VFX-Leute wissen, wie Licht sich verhält, die Vermesser sorgen für stimmige Koordinaten, und die ML-Leute sagen früh, welche Klassen sich im Training nie trennen lassen.

  • Eigener Render-Cluster mit 96 GPUs
  • Dokumentation orientiert an ISO 27001
  • Referenzen aus Landtechnik, Bahn und Logistik
Renderfarm mit Rechnern und Monitoren im Halbdunkel
Render-Cluster, Hamburg-Wilhelmsburg
Marek Lindqvist

Wir hatten zwei Jahre lang zu wenige Bilder von verschmutzten Solarmodulen. Coresynthetics hat in fünf Wochen 40.000 Varianten gerendert, und unser Detektor ist von 71 auf 93 Prozent Recall gesprungen.

Marek Lindqvist — Leitung Qualitätssicherung, Solarbetrieb Nord
Ablauf

Von der Klassendefinition zum Export

Jeder Datensatz läuft durch dieselben sechs Schritte. Je nach Umfang dauert das vier bis neun Wochen.

01

Klassenkatalog aufstellen

Wir gehen mit Ihrem Team die Fehlerfälle der letzten Modelle durch und schreiben daraus eine Liste der Objektklassen, Zustände und Szenen.

02

3D-Assets bauen

Fehlende Bauteile, Maschinen und Umgebungen modellieren wir neu oder ergänzen sie aus unserer Bibliothek. Maßhaltigkeit prüfen wir gegen Ihre Zeichnungen.

03

Szenengenerator konfigurieren

Wetter, Tageszeit, Kamerawinkel, Verschmutzungsgrad und Bewegungsunschärfe werden als Parameter angelegt. Die Wertebereiche geben Sie vor.

04

Testrender abnehmen

Nach etwa 800 Bildern stoppen wir und legen Ihnen eine Auswahl vor. Erst wenn Sie die Bildqualität freigeben, läuft der große Batch.

05

Vollproduktion rendern

Der Cluster arbeitet über Nacht durch. Bei 20.000 Szenen liegt die reine Renderzeit bei etwa neun Tagen, Pausen für Zwischenreviews eingerechnet.

06

Export und Übergabe

Wir liefern Frames, Annotationen und eine kurze Datenbeschreibung als PDF. Auf Wunsch schieben wir den Datensatz direkt in Ihren Objektspeicher.

Preise

Pakete für jedes Stadium

Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich Umsatzsteuer. Größere Szenenzahlen kalkulieren wir nach demselben Modell, nur mit Staffelrabatt.

Einstieg

Pilotdatensatz

4.900 €
einmalig, 5.000 Szenen
  • Bis zu sechs Objektklassen
  • Zwei Umgebungen Ihrer Wahl
  • Bounding-Boxen und Tiefenkarten
  • Ein Review-Termin nach dem Testrender
  • Lieferung nach 15 Werktagen
Pilot anfragen
Programm

Jahresprogramm

28.000 €
pro Quartal, offene Szenenzahl
  • Unbegrenzte Klassenzahl
  • Feste Ansprechperson und Reaktionszeit unter vier Stunden
  • Monatliche Lieferung nach gemeinsamem Plan
  • Zugriff auf den Edge-Case-Katalog
  • Erneutes Rendern alter Szenen auf Wunsch
Programm besprechen
Fragen

Was Kunden vorher wissen wollen

Erster Schritt

Schicken Sie uns drei Beispielbilder

Coresynthetics braucht keine lange Ausschreibung. Senden Sie drei Bilder aus Ihrer Pipeline und schreiben Sie dazu, welche Fälle Ihr Modell noch nicht erkennt. Wir antworten innerhalb von zwei Werktagen mit einer Skizze.

Bilder prüfen lassen
Kontakt

Datensatz besprechen

Erzählen Sie uns von der Aufgabe. Wenn ein synthetischer Datensatz für Ihren Fall nicht passt, sagen wir das im Erstgespräch, statt ein Angebot zu basteln, das niemand braucht.

  • Antwort auf Anfragen innerhalb von zwei Werktagen
  • Erstgespräch per Videokonferenz, 45 Minuten
  • Erste Testrenders nach zehn Werktagen

+49 40 8376 2941

coresynthetics@gmail.com

Unnastraße 48, 20253 Hamburg, Deutschland